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3 Fragen an Matthias Zeh zur energetischen Sanierungsplanung auf Basis echter Messdaten

Interview ExpoReal

Auf der Expo Real in München gingen viele Fragen in die gleiche Richtung: „Was kommt eigentlich nach dem Einbau eurer Sensoren?” Im Interview erklärt Co-Gründer Matthias Zeh, wie sich aus Optimierung und Monitoring der Weg zur energetischen Sanierung des Gebäudes ergibt – und warum eine exakt gemessene Heizlast statt einer Schätzung die Basis jedes guten Sanierungsplans ist.

Was kommt nach dem Einbau der Sensoren?

Mit dem Einbau startet die kontinuierliche Datenerfassung. Wir sehen sofort, wie die Anlage real arbeitet, wo Verluste entstehen, ob Pumpen und Heizkurve optimal eingestellt sind. Auf dieser Basis entstehen die ersten Optimierungsvorschläge – noch ohne bauliche Maßnahmen. Bis zu 20 % Einsparung sind hier üblich.

Wie hilft das bei der Sanierungsplanung?

Wenn der nächste Sanierungsschritt ansteht – zum Beispiel der Umstieg auf eine Wärmepumpe – liefert das Sensaru-System eine exakt gemessene Heizlast. Damit entfallen die theoretischen Berechnungen, die heute oft zu überdimensionierten Anlagen führen.

Was sind die Risiken einer Fehldimensionierung?

Eine überdimensionierte Wärmepumpe verursacht höhere Investitionskosten, ineffizienten Betrieb und einen schnelleren Verschleiß durch häufige Verdichterstarts. Mit echten Messdaten lässt sich genau die richtige Größe wählen – und die Investition rechnet sich.

Sensaru begleitet Immobilienunternehmen vom Tagesgeschäft bis zur langfristigen Sanierungsstrategie. Mehr dazu im Sensaru System oder direkt bei unserem Team.