Automatisierte Alarmweiterleitung: So erreichen Alarme zuverlässig die richtigen Personen
Im ersten Teil unseres Blogbeitrags haben wir erläutert, wie Alarme in der Sensaru-Cloud erstellt und konfiguriert werden. In diesem zweiten Teil geht es um den entscheidenden nächsten Schritt: die automatische Weiterleitung der Alarme an die zuständigen Servicemitarbeiter.
Damit die Alarmierung in der Praxis funktioniert, müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein: Erstens müssen Nutzerkonten für die Servicemitarbeiter angelegt sein, zweitens muss eine Benachrichtigungskette pro Heizungsanlage definiert sein.
Nutzerkonten mit klar definierten Rollen
In der Sensaru-Cloud können Servicemitarbeiter mit eingeschränkten Berechtigungen angelegt werden – beispielsweise Lesezugriff auf Monitoring-Daten ohne Zugriff auf Verwaltungsfunktionen. So bleibt die Sicherheit gewährleistet, während die Fachkräfte alle für sie relevanten Informationen einsehen können.
Benachrichtigungsketten pro Anlage
Pro Heizungsanlage wird definiert, welche Personen oder Teams welche Alarme erhalten. Die Reihenfolge entscheidet: Erst wird die primäre Kontaktperson informiert, bei Nichtreaktion erfolgt die Eskalation an die nächste Stufe. Kritische Alarme können parallel an mehrere Empfänger gehen.
Eskalationsprotokolle für kritische Fälle
Für besonders zeitkritische Störungen – etwa einen Druckabfall im Heizkreis oder ein Pumpenausfall – können Eskalationsregeln hinterlegt werden, die innerhalb weniger Minuten weitere Empfänger einbeziehen. So ist sichergestellt, dass kein Alarm im Sand verläuft.